Vom Anlegerverhalten profitieren
Der klassischen Investmenttheorie zufolge verhalten sich Menschen bei ihren Anlageentscheidungen grundsätzlich rational und sind bestrebt, bei gegebenem Risiko ihre Rendite zu maximieren. Folglich müssten die Märkte in dem Sinne effizient sein, dass sich jede über ein Unternehmen verfügbare Information auch in dessen Aktienkurs widerspiegelt.
Finanzmarktpsychologen haben jedoch herausgefunden, dass sich Anleger häufig nicht von der Vernunft, sondern von Emotionen wie Angst, Gier oder Schuldgefühlen leiten lassen.
An den Aktienmärkten lassen sich immer wieder dieselben Verhaltensmuster erkennen. So folgen Anleger beispielsweise dem Herdentrieb und kaufen Aktien, von denen gerade jeder spricht. Auf der anderen Seite halten viele Menschen zu lange an schlecht laufenden Aktien fest, weil sie ihren Irrtum nicht zugeben möchten. Dadurch entstehen Kursanomalien, von denen gut informierte Investoren profitieren können.
Value und Growth
Auf Basis dieser Erkenntnisse haben wir einen disziplinierten Anlageprozess entwickelt, der Aktien nach objektiven Kriterien auswählt und das Risiko managt, ohne sich von den Verhaltensmustern täuschen zu lassen, die als Renditequelle dienen sollen. Dabei stützen wir uns auf ein Modell, das Aktien nach Substanz-Merkmalen (Value) und Wachstums-Merkmalen (Growth) überprüft. Günstige Value-Aktien entwickeln sich auf lange Sicht häufig besser als teure Aktien, und Aktien mit einem dynamischen Wachstum (Growth-Aktien) erzielen langfristig in der Regel ebenfalls eine Outperformance.
Wir setzen unsere Behavioural Finance-Strategie schon seit über 15 Jahren erfolgreich in den europäischen, globalen und US-amerikanischen Aktenmärkten um. Seit kurzem bieten wir den Prozess auch im japanischen Markt an. Unser Ansatz versucht auf dreierlei Weise einen Mehrwert zu erzielen:
- Höheres Renditepotenzial – Wir können Zusatzerträge erwirtschaften, indem wir durch irrationales Anlegerverhalten entstehende Kursanomalien nutzen.
- Kontinuität – Unser Anlageprozess verfolgt das Ziel, von wiederkehrenden und vorhersagbaren Verhaltensmustern kontinuierlich zu profitieren.
- Diversifizierung – Eine geringe Korrelation zu traditionellen Investmentfonds, die auf fundamentalen Kriterien basieren.