Asset Allocation Views | J.P. Morgan Asset Management

Each quarter, the J.P. Morgan Multi-Asset Solutions team holds a two-day-long Strategy Summit where senior portfolio managers and strategists debate current asset allocation views and establish key global themes. Those views will be reflected across multi-asset portfolios managed by the team. Our 3Q 2016 Asset Allocation Views represent the output of this meeting.

Zusammenfassung

Das Wachstum der Weltwirtschaft verharrt unter dem Trendniveau. Der US-Verbrauchersektor befindet sich zwar in einer guten Verfassung. Der globale Handel und das verarbeitende Gewerbe durchlaufen jedoch eine Schwächephase, wodurch der globale Wachstumsausblick gedämpft wird und die Extremrisiken zunehmen.

Wir halten an unserer leichten Untergewichtung von Aktien fest, da die Gewinne nach wie vor unter Druck stehen. In Anbetracht der schlechteren Fundamentaldaten von Unternehmen bringen wir unser Engagement in Unternehmensanleihen wieder auf ein neutrales Niveau. Wir sind in USD-Barmitteln etwas übergewichtet, wodurch wir über einige Rücklagen für Investitionen verfügen, falls sich der Ausblick wieder aufhellen sollte.

Im Aktiensegment bevorzugen wir US-Werte gegenüber Aktien aus Europa und den Schwellenländern. Darüber hinaus stehen wir Small-Cap-Werten nach wie vor vorsichtig gegenüber, da die Gewinnerwartungen immer noch etwas zu optimistisch erscheinen. Auf dem Markt für Staatsanleihen bevorzugen wir US-Treasuries. Im Anleihensegment bauen wir unser Engagement in Hochzinsanleihen aus den USA und Europa zugunsten von Investment-Grade-Anleihen ab.


DIE WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG IM JAHR 2019 WURDE VON ZWEI THEMEN BESTIMMT: HANDEL UND GELDPOLITIK. Und das in einem solchen Ausmaß, dass alle größeren Marktturbulenzen in diesem Jahr mit einem dieser zwei Themen in Verbindung gebracht werden können. Die Renditen globaler Aktien über einen gleitenden 1-Jahres-Zeitraum sind weitgehend unverändert, was darauf hindeutet, dass sich diese beiden Faktoren etwas ausgleichen. Die geldpolitische Lockerung lässt die Renditen unverhältnismäßig stark in den Keller rutschen. Das heutige Renditeniveau und die Einpreisung künftiger Zinssenkungen deuten jedoch gleichermaßen darauf hin, dass die Anleihenmärkte dem Wachstum vorsichtiger gegenüber stehen als die Aktienmärkte.

Unserem Basisszenario zufolge wird das Wirtschaftswachstum in den nächsten Quartalen etwas unter dem Trendniveau liegen. Auch wenn die Extremrisiken zweifellos gestiegen sind, gehen wir dennoch davon aus, dass sich das Wachstum gegen Mitte 2020 etwas beschleunigen wird. Um es ganz deutlich zu sagen: Die Wirtschaft befindet sich nach wie vor im Spätzyklus, und trotz der lockeren Geldpolitik glauben wir nicht, dass es erneut zu einem synchronen und kräftigen Anstieg des globalen Wachstums kommen wird – was im Jahr 2017 der Fall war und den Anlegern zugute kam.

Auf den Anlagemärkten, und besonders auf den Aktienmärkten, besteht das eigentliche Problem darin, dass einige Kennzahlen zwar ein robustes Wachstum erkennen lassen (insbesondere die Daten zum US-Konsum) – die Sektoren der Weltwirtschaft, denen Aktien am stärksten ausgesetzt sind, schneiden aber weitaus schlechter ab. Die Eskalation der Spannungen zwischen den USA und China belastet nicht nur den Welthandel, sondern auch die Investitionsdaten. Auch externe Faktoren wie der technologische Entwicklungszyklus stellen eine Belastung dar. Anlass zu Bedenken gibt auch die schwache Entwicklung, die export- und handelsorientierte Volkswirtschaften wie Deutschland und Südkorea im Jahr 2019 durchlaufen haben.

Aufgrund der schwachen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes und der Handelssorgen war eine Lockerung der Geldpolitik wahrscheinlich angebracht. Diese könnte jedoch ihren Preis haben. In den USA wurden die Zinssenkungen möglicherweise zu schnell eingepreist, was auf einigen Anlagemärkten zu Enttäuschungen führen könnte, wenn die US-Notenbank diesen Kurs nicht zu Ende führt. In Europa hielten sich die langfristigen Inflationserwartungen hartnäckig auf einem niedrigen Niveau, was Grund genug war für eine Lockerung. Es ist jedoch noch unklar, ob der Bankensektor ausreichend vor den Turbulenzen geschützt ist, die mit noch negativeren Zinsen an den Geldmärkten einhergehen. Vor diesem Hintergrund scheint der deutliche Rückgang der Anleiherenditen etwas mehr gerechtfertigt zu sein als die spektakulären neuen Höchststände auf den Aktienmärkten. Darauf ist auch unsere nach wie vor vorsichtige Haltung in unseren Portfolios zurückzuführen.

Wir halten an der leichten Untergewichtung von Aktien fest, die wir im letzten November vorgenommen haben. Trotz der kräftigen Rally auf den Anleihenmärkten im Sommer behalten wir eine neutrale Duration bei. Unsere quantitativen Modelle signalisieren, dass bei der Duration eine gewisse Vorsicht angebracht ist. Aufgrund des Konvexität-Hedgings bei Hypotheken und der Refinanzierungsaktivitäten bestehen bei den Renditen leichte Aufwärtsrisiken. Diese dürften aber durch die jüngste Durationsnachfrage der Zentralbanken wieder ausgeglichen werden. Im letzten Jahr wurden mit US-Hochzinsan-leihen höhere Renditen erzielt als mit Large-Cap-Aktien aus den USA (6,6 % ggü. 4,3 % über einen gleitenden 1-Jahres-Zeitraum). Da die Ausfallquoten jedoch allmählich steigen und sich die Fundamental-daten verschlechtern, senken wir unsere Übergewichtung von Anleihen auf neutral. Eine weitere merkliche Veränderung in unserer Allokation besteht darin, dass wir Barmittel in USD wieder leicht übergewichten. Dies liegt zu gleichen Teilen in einer gewissen Vorsicht und in dem Wunsch nach Rücklagen begründet, die bei einer Verbesserung des Wirtschaftsausblicks investiert werden könnten.

Wir konzentrieren uns auf den meisten Anlagemärkten nach wie vor auf die USA. Es mag verlockend sein, die überdurchschnittliche Wertentwicklung von US-Aktien – und die generelle Ausrichtung auf Wachstum und Qualität – für beendet zu erklären: Wir sind jedoch fest davon überzeugt, dass sich Substanzwerte erst dann dauerhaft erholen und Regionen wie Europa und die Schwellenländer überdurchschnittlich abschneiden werden, wenn es Aussichten auf höhere globale Renditen gibt. Da wir von einem Wachstum unterhalb des Trendniveaus und von einer expansiven Geldpolitik ausgehen, dürften US-Aktien nach wie vor das Tempo vorgeben. Auch bei Anleihen wird unsere relative Präferenz für US-Staatsanleihen dadurch bekräftigt, dass US-Treasuries höhere Renditen bieten. Zugegebenermaßen ist dieser Anstieg jedoch weniger stark ausgeprägt als in den letzten Quartalen. Bei Anleihen kürzen wir unser Engagement in Hochzinsanleihen und diversifizieren unsere Positionen mit Investment-Grade-Anlagen und Verbriefungen.

Insgesamt spiegeln unsere Portfolios unsere leicht vorsichtige Einschätzung des globalen Umfelds wider. Wir befinden uns im Spätzyklus. Das bedeutet, dass die Extremrisiken gestiegen sind – dies aber sowohl auf dem rechten Ende der Verteilung als auch auf dem linken Ende. Aufgrund unserer vorsichtigen Ausrichtung überprüfen wir die Daten weiterhin darauf, ob Anzeichen dafür vorliegen, dass sich die Frühindikatoren für das verarbeitende Gewerbe, Investitionen und den Handel verbessern. Dies könnte bei zyklischen Anlagen, wie Aktien aus der Eurozone und den Schwellenländern, eine nachhaltige Erholung zur Folge haben. Indes haben wir gewisse Rücklagen aufgebaut, mit denen wir Chancen dynamischer nutzen können, wenn sich diese ergeben.

Zentrale Themen und deren Auswirkungen


QuelleQuelle: J.P. Morgan Asset Management Multi-Asset Solutions; Stand: September 2019. Nur zur Veranschaulichung.


Einschätzungen zur aktiven Allokation

Diese Einschätzungen zu den Anlageklassen beziehen sich auf einen Zeithorizont von 12 bis 18 Monaten. Auf-/Ab-Pfeile stehen für eine positive ( ▲ ) oder negative (▼ ) Veränderung der Einschätzung seit dem letzten vierteljährlichen Strategiegipfel. Diese Einschätzungen sind nicht als Empfehlung für ein Portfolio zu verstehen. Diese Zusammenfassung unserer Einschätzungen der individuellen Anlageklassen spiegelt unseren Überzeugungsgrad und unsere relativen Präferenzen in einem breiten Spektrum von Anlageklassen wider, ist aber unabhängig von Überlegungen im Hinblick auf den Portfolioaufbau.

Quelle: J.P. Morgan Asset Management Multi-Asset Solutions; die Einschätzungen basieren auf Daten und Informationen, die bis zum Septmeber 2019 vorlagen. Nur zur Veranschaulichung. Eine Risikostreuung garantiert keine Erträge und beseitigt nicht das Verlustrisiko. Eine Diversifikation von Investitionsmöglichkeiten und Anlageklassen kann dazu beitragen, die Gesamtvolatilität zu reduzieren.






WICHTIGE HINWEISE

Das „Market Insights“ Programm bietet umfassende Informationen und Kommentare zu den globalen Märkten auf produktneutraler Basis. Das Programm analysiert die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftsdaten und veränderten Marktbedingungen, um Kunden einen besseren Einblick in die Märkte zu vermitteln und fundierte Anlageentscheidungen zu fördern. Für die Zwecke von MiFID II sind das J.P. Morgan Asset Management „Market Insights“ und „Portfolio Insights“ Programm eine Marketingkommunikation und fallen nicht unter MiFID II / MiFIR Anforderungen, die in Zusammenhang mit Research stehen. Darüber hinaus wurden das J.P. Morgan Asset Management „Market Insights“ und „Portfolio Insights“ Programm als nicht unabhängiges Research nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Anforderungen erstellt, die zur Förderung der Unabhängigkeit von Research dienen. Sie unterliegen auch keinem Handelsverbot vor der Verbreitung von Research. Die in diesem Dokument geäußerten Meinungen stellen weder eine Beratung noch eine Empfehlung für den Kauf oder Verkauf von Anlageinstrumenten dar, noch sichert J.P. Morgan Asset Management oder eine seiner Tochtergesellschaften zu, sich an einer der in diesem Dokument erwähnten Transaktionen zu beteiligen. Sämtliche Prognosen, Zahlen, Einschätzungen oder Anlagetechniken und -strategien dienen nur Informationszwecken, basierend auf bestimmten Annahmen und aktuellen Marktbedingungen, und können jederzeit ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Alle in diesem Dokument gegebenen Informationen werden zum Zeitpunkt der Erstellung als korrekt erachtet. Jede Gewährleistung für ihre Richtigkeit und jede Haftung für Fehler oder Auslassungen wird jedoch abgelehnt. Zur Bewertung der Anlageaussichten bestimmter in diesem Dokument erwähnter Wertpapiere oder Produkte sollten Sie sich nicht auf dieses Dokument stützen. Darüber hinaus sollten Investoren eine unabhängige Beurteilung der rechtlichen, regulatorischen, steuerlichen, Kredit- und Buchhaltungsfragen anstellen und zusammen mit ihren professionellen Beratern bestimmen, ob eines der in diesem Dokument genannten Wertpapiere oder Produkte für ihre persönlichen Zwecke geeignet ist. Investoren sollten sicherstellen, dass sie vor einer Investitionen alle verfügbaren relevanten Informationen erhalten. Der Wert, Preis und die Rendite von Anlagen können Schwankungen unterliegen, die u. a. auf den jeweiligen Marktbedingungen und Steuerabkommen beruhen, und die Anleger erhalten das investierte Kapital unter Umständen nicht in vollem Umfang zurück. Sowohl die historische Wertentwicklung als auch die historische Rendite sind unter Umständen kein verlässlicher Indikator für die aktuelle und zukünftige Wertentwicklung. J.P. Morgan Asset Management ist der Markenname für das Vermögensverwaltungsgeschäft von JPMorgan Chase & Co. und seiner verbundenen Unternehmen weltweit. Telefonanrufe bei J.P. Morgan Asset Management können aus rechtlichen Gründen sowie zu Schulungs- und Sicherheitszwecken aufgezeichnet werden. Soweit gesetzlich erlaubt, werden Informationen und Daten aus der Korrespondenz mit Ihnen in Übereinstimmung mit der EMEA-Datenschutzrichtlinie von J.P. Morgan Asset Management erfasst, gespeichert und verarbeitet. Die EMEA-Datenschutzrichtlinie finden Sie auf folgender Website: www.jpmorgan.com/emea-privacy-policy.

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John Bilton

 








Leiter des Globalen Strategieteams der Multi-Asset Solutions Group




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John Bilton


 

Head of the Global Strategy Team for the Multi-Asset Solutions Group.


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