Asset Allocation Views | J.P. Morgan Asset Management

Each quarter, the J.P. Morgan Multi-Asset Solutions team holds a two-day-long Strategy Summit where senior portfolio managers and strategists debate current asset allocation views and establish key global themes. Those views will be reflected across multi-asset portfolios managed by the team. Our 3Q 2016 Asset Allocation Views represent the output of this meeting.

Zusammenfassung

Das globale Wachstum wird sich über dem Trend halten, allerdings haben Veränderungen bei der US-Handelspolitik und die Folgen höherer US-Zinsen die Risiken für unseren Ausblick gesteigert. Wir halten an unserer risikofreudigen Ausrichtung fest, da wir eine Konjunktur- und Gewinnentwicklung im Einklang mit einer überdurchschnittlichen Wertentwicklung der Aktien erwarten. Allerdings sind wir nicht mehr so überzeugt wie zuvor und haben unsere Aktienpositionen leicht zurückgefahren.

Die realen US-Renditen sind nun für die meisten Laufzeiten positiv, sodass wir die Duration auf eine leichte Übergewichtung erhöht haben – teilweise als Portfolioabsicherung für unsere Aktienübergewichtung. Wir gehen davon aus, dass der US-Leitzins in den nächsten Quartalen weiterhin kontinuierlich erhöht wird, aber selbst dann wird die Geldpolitik bis Anfang 2019 expansiv bleiben und Risikoanlagen begünstigen.

Bei den Anlageklassen haben wir eine Präferenz für US-Aktien sowie US-Staatsanleihen gegenüber den meisten anderen Regionen. Unternehmensanleihen profitieren weiterhin vom soliden inländischen Wachstum, jedoch bleiben wir aufgrund enger Spreads weiterhin neutral positioniert. Wir sind Schwellenländern gegenüber vorsichtig eingestellt und verstärken unsere Untergewichtung in Schwellenländeranleihen, wo wir weitere Belastungsfaktoren aufgrund von Handelsspannungen sehen.

WENN 2017 HAUPTSÄCHLICH VON HOFFNUNG GEPRÄGT WAR, HAT SICH 2018 WOHL DURCH ÄNGSTE AUSGEZEICHNET.

Der Anstieg des globalen Wachstums, der für die Märkte 2017 richtungsweisend war, hat Anfang dieses Jahres etwas nachgegeben, so dass in einigen Volkswirtschaften besorgniserregende Schwächen zu Tage traten. Der Glaube, dass sich die Stärke der US-Wirtschaft weltweit ausbreiten wird, wird durch die eskalierenden Handelsspannungen erschüttert. Und der Optimismus hinsichtlich neuer Technologien und der Aussicht auf einen Produktionsanstieg löste sich aufgrund von Ängsten wegen einer potenziellen Verwertung von Daten auf. Schließlich sind die Sorgen vor einem bevorstehenden Ende dieses zugegebenermaßen reifen Konjunkturzyklus greifbar. Wir sind der Überzeugung, dass die Sorgen, dass der Zyklus abrupt enden könnte, voreilig sind, und gehen davon aus, dass sich das überdurchschnittliche globale Wachstum bis 2019 fortsetzen wird. Trotzdem bestätigen wir, dass die Überkapazitäten in der Wirtschaft mittlerweile gering geworden sind. Und aufgrund der wohl zunehmenden Straffung der Leitzinsen trotz zunehmender geopolitischer Spannungen und einer sich eintrübenden Stimmung sind wir der Überzeugung, dass eine moderatere Risikobereitschaft und die Konzentration auf isolierte Portfolios angebracht ist.

Allein aus der Wachstumsperspektive ist der Ausblick nach wie vor recht positiv. Insbesondere die US-Daten deuten auf eine deutliche Stärke der Binnenwirtschaft hin, und das europäische Wachstum, das Anfang 2018 signifikant nachgegeben hatte, kehrt solide zurück. Außerdem deutet die Beschäftigungsentwicklung darauf hin, dass die Aktivität lebhaft ist und dass die Wachstumsdaten durchaus nach oben korrigiert werden könnten. Das Hauptproblem der Weltwirtschaft ist die Verwundbarkeit in einigen Teilen der Schwellenländer, die durch eine Erholung des US-Dollars im Sommer verschärft wurde und nun Befürchtungen wegen Ansteckungsgefahren auslöst und auf die Stimmung drückt.

Das zentrale Problem ist nicht der Dollar, sondern der Handel. Die anfängliche Interpretation der anhaltenden Handelskonflikte ließ auf langwierige Verhandlungen schließen, die schlussendlich eine Übereinkunft mit nur unbedeutenden Folgen für das Wachstum hervorbringen. Allerdings lassen sich die USA wie auch China voll und ganz auf das Spiel ein, und immer mehr scheint es unterschwellig darum zu gehen, eine Handelsideologie durchzusetzen statt Zölle aufzuheben. Deshalb werden der Umfang wie auch die Tiefe der wirtschaftlichen Auswirkungen derzeit neu justiert. Während wir also der Weltwirtschaft gegenüber in den nächsten Quartalen weiterhin konstruktiv eingestellt sind, gibt es kaum Anzeichen dafür, dass die aktuelle Zunahme der US-Aktivität zu einer weiteren Phase koordinierten globalen Wachstums führen wird.

Solide Daten aus den USA werden jedoch dazu führen, dass die US-Notenbank Fed jedes Quartal bis mindestens Mitte 2019 die Zinsen anheben wird. Die Geldpolitik ist unserer Meinung nach derzeit nicht restriktiv. Für das Jahr 2019 gehen wir jedoch davon aus, dass die Leitzinsen der Fed den neutralen Zins übersteigen und somit eine Phase wirklich restriktiver Geldpolitik einläuten werden. Wir gehen zudem davon aus, dass die geldpolitische Rhetorik in Europa restriktiver ausfallen und somit zu einer allmählich aber anhaltend strafferen Geldpolitik führen wird. Während dies wahrscheinlich vorbeugend zur Eindämmung der Inflationsrisiken wirkt, werden dadurch auch die Kapitalkosten für die Schwellenländer unaufhaltsam nach oben gedrückt, wodurch der von Handel und Dollar ausgehende Druck noch verschärft wird.

Diese Faktoren zusammen können ein wenig Skepsis bei den Anlegern hinterlassen. Allerdings unterstützen das überdurchschnittliche globale Wachstum und die angemessenen Ergebnisse unserer Meinung nach weiterhin eine positive, wenngleich moderate Risikoeinschätzung. Wir haben unsere Übergewichtung von Aktien/Anleihen etwas reduziert, stehen Aktien aber weiterhin konstruktiv gegenüber. Gleichzeitig haben wir unsere insgesamte Einstellung bezüglich der Duration auf eine geringfügige Übergewichtung angehoben, da der positive Stand der realen Renditen entlang der Kurve attraktiv ist – insbesondere wenn wir berücksichtigen, wie Anleihen zur Portfoliodiversifizierung beitragen. Unsere Einschätzungen zu Unternehmensanleihen, Rohstoffen, Immobilien und Barmittel sind weiterhin neutral, und unser Überzeugungsgrad ist allgemein etwas zurückgegangen.

Bei den meisten Anlageklassen weisen unsere Portfolios eine deutliche Ausrichtungspräferenz der USA gegenüber dem Rest der Welt auf. Bei den Aktien haben eine positive Geldpolitik und die inländische Stärke unsere positive Einstellung den USA gegenüber unterstützt. Wir beurteilen die Aussichten für japanische Aktien positiv, haben Schwellenländer auf neutral gesenkt und bevorzugen die Eurozone am wenigsten, wo die Währung, nicht Aktien, am meisten vom inländischen Wachstum profitiert. Bei den Anleihen bevorzugen wir ebenfalls die USA und erwarten eine weitere Verflachung der Zinsstrukturkurve infolge eines Zinsanstiegs bei kurzen Laufzeiten (Bear Flattening). Die langfristigen Renditen sind hingegen aufgrund der ständigen globalen Nachfrage nach Duration immer noch stabil. Bei den Renditen deutscher Bundesanleihen gehen wir hingegen von einem Anstieg aus, da die Europäische Zentralbank bis Dezember das quantitative Lockerungsprogramm beenden wird.

Die von uns vorgenommenen Veränderungen kennzeichnen eine Fortführung der Richtung unserer Portfolioallokation, die im Frühjahr begann. Wir haben unsere Risikotoleranz deutlich zurückgefahren, sind aber natürlich den wirtschaftlichen Ergebnissen weltweit gegenüber nach wie vor positiv eingestellt. Es ist die Umwandlung dieser Einschätzung in Anlageerträge, die in der aktuellen Spätphase des Konjunkturzyklus differenzierter wird. Die zusätzlichen Störungen aufgrund der Handelsrhetorik und die allmählich straffere Geldpolitik trüben die Ertragsaussichten ein. Unsere US-Präferenz bei Aktien und unsere Erhöhung der Duration sind Ausdruck dieser Entwicklungen, und in allen unseren Portfolios bleiben wir durch die Märkte für liquidere Vermögenswerte einem geringen Risiko ausgesetzt. Dies ist unserer Meinung nach in einer späten Konjunkturphase vernünftig.

Zentrale Themen und deren Auswirkungen


Quelle: J.P. Morgan Asset Management Multi-Asset Solutions; Stand der Daten: September 2018. Nur zur Veranschaulichung.


Einschätzungen zur aktiven Allokation

Diese Einschätzungen zu den Anlageklassen beziehen sich auf einen Zeithorizont von 12 bis 18 Monaten. Auf-/Ab-Pfeile stehen für eine positive ( ▲ ) oder negative (▼ ) Veränderung der Einschätzung seit dem letzten vierteljährlichen Strategiegipfel. Diese Einschätzungen sind nicht als Empfehlung für ein Portfolio zu verstehen. Diese Zusammenfassung unserer Einschätzungen der individuellen Anlageklassen spiegelt unseren Überzeugungsgrad und unsere relativen Präferenzen in einem breiten Spektrum von Anlageklassen wider, ist aber unabhängig von Überlegungen im Hinblick auf den Portfolioaufbau.

Quelle: J.P. Morgan Asset Management Multi-Asset Solutions; die Einschätzungen basieren auf Daten und Informationen, die bis zum September 2018 vorlagen. Nur zur Veranschaulichung.






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John Bilton

 








Leiter des Globalen Strategieteams der Multi-Asset Solutions Group




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John Bilton


 

Head of the Global Strategy Team for the Multi-Asset Solutions Group.


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