Guide to the Markets | J.P. Morgan Asset Management
Informiert in einer Minute:
Unser globaler Kapitalmarktstratege Tilmann Galler bringt aktuelle Themen auf den Punkt.

   

Asiens Abhängigkeit vom Welthandel

   

Die neue Geldpolitik ist die alte

     




Einblick in den aktuellen Guide to the Markets


  Globale Wirtschaft
Die Weltwirtschaft verliert an Fahrt (Guide to the Markets – Europe, S. 5). Die USA und China haben in ihren Handelsgesprächen bislang keine Einigung erreicht, und die Zölle auf ein breiteres Spektrum an Waren wurden erneut erhöht. Im verarbeitenden Gewerbe ist die Aktivität in vielen Regionen der Welt rückläufig, insbesondere in nördlichen Handelszentren wie Deutschland.

Wir bezweifeln, dass ein Handelsabkommen bevorsteht. Unsere neue Grafik zeigt, dass die Härte, die der US-Präsident gegenüber China zeigt, bei den Wählern große Unterstützung genießt (S. 25). Zwar sind die Folgen des Handelskrieges vor allem in Europa zu spüren, inzwischen nehmen aber auch die Auswirkungen auf die USA zu. Diese Ausgabe des Guide to the Markets umfasst ein neues System zur Nachverfolgung der Risiken einer Rezession in der US-Wirtschaft (S. 15–22).

  Anleihen
Die Zentralbanken stehen unter Druck, den Schaden zu begrenzen und die Expansion aufrechtzuerhalten. Der Rückgang der marktbasierten Messgröße für die Inflationserwartungen bestätigt, dass eine schnelle Reaktion angebracht ist (S. 9). Die US-Notenbank Fed hat die Zinsen gesenkt und die Europäische Zentralbank hat neue umfassende Anreizmaßnahmen angekündigt, darunter eine erneute Senkung der bereits negativen Zinsen und weitere Anleihenkäufe.

Die Zentralbanken möchten beweisen, dass sie über Spielraum für weitere Maßnahmen verfügen, und scheinen sich zunehmend damit anzufreunden, negative Zinsen als geldpolitisches Instrument einzusetzen – allen voran die Schweiz mit einem Leitzins von -0,75 %. Den Geschäftsbanken fällt es schwer, dies an die Haushalte weiterzugeben (S. 36).

Die Aussicht auf längerfristig niedrige Leitzinsen hat dazu geführt, dass die langfristigen Renditen auf Staatsanleihen im Quartalsverlauf eingebrochen sind (S. 73). Es wird wieder einmal deutlich, dass die Renditen von Staatsanleihen zwar historisch niedrig sind, sie jedoch noch weiter sinken und langfristige Anleihenkurse in schwierigen Marktphasen somit steigen können. Dies beschert den Regierungen einen Geldsegen (S. 36). Wenn sich Regierungen dafür entscheiden, das so erhaltene Geld zu investieren, kann die Geldpolitik etwas an Fahrt gewinnen. Wir sind jedoch bereits über den Punkt hinaus, an dem die Geldpolitik allein einen wirtschaftlichen Aufschwung herbeiführen könnte.

  Aktien
Trotz eines deutlich trüberen Ausblicks für Unternehmensgewinne erwiesen sich die Aktienkurse im Quartalsverlauf als widerstandsfähig. Wie auch auf den Anleihenmärkten spielt hier die Jagd nach Erträgen zweifellos eine Rolle. So wird der Großteil der Erträge in einem gleich gewichteten Portfolio aus Aktien und Anleihen inzwischen von Aktien generiert (S. 70). Zudem dienen Aktienrückkäufe als technische Unterstützung für den Markt. Auf dem US-Markt stellen Rückkäufe bereits seit einiger Zeit ein wichtiges Phänomen dar und auch in Europa beobachten wir einen Anstieg.

  Risiken
Die Primärrisiken wurzeln in geopolitischen Auseinandersetzungen. Eine Eskalation der Handelsstreitigkeiten könnte dazu führen, dass die wirtschaftliche Dynamik weiter nachlässt. Die politische Lage in Großbritannien ist nach wie vor prekär. Auch die Spannungen im Nahen Osten werden wir genau beobachten, da ein Anstieg des Ölpreises das Letzte ist, was die globale Wirtschaft derzeit braucht. Wir behalten unseren Fokus auf Strategien bei, die die Widerstandsfähigkeit von Portfolios erhöhen. Hierzu zählen defensivere Aktienallokationen sowie diversifizierte und alternative Ertragsquellen, die über Staatsanleihen der Kernländer hinausreichen und in schwierigen Marktphasen ein gewisses Polster bieten können.

 

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